- AutorIn
- Juliane Prautzsch
- Titel
- Paul Böttcher:
- Untertitel
- ein „rechter“ Kommunist in der Weimarer Republik
- Zitierfähige Url:
- https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:l189-qucosa2-941839
- Datum der Einreichung
- 07.08.2024
- Abstract (DE)
- Diese Bachelorarbeit stellt die politische Biografie Paul Böttchers (1891–1975) in der Weimarer Republik dar. Sein frühes Schaffen und Leben ab 1933 wird schwerpunkthaft beschrieben. Abschließend wird als Anlage ein auf Basis der erarbeiteten Inhalte angefertigter Lebenslauf Paul Böttchers bereitgestellt. Die Basis der Arbeit stellt Böttchers Nachlass dar, welcher im Bundesarchiv, Zweigstelle Berlin-Lichterfelde hinterlegt ist. Er wurde aufgrund des großen Umfangs nur teilweise eingesehen. Im Verlauf der Ausarbeitung wird die im Titel erfolgte Einstufung Böttchers als „rechter“ Kommunist erklärt und begründet. Kern der Begründung ist seine Positionierung als unumstößlicher Internationalist und Anhänger der Kommunistischen Internationale. Dazu kommt seine Befürwortung der Einheitsfronttaktik, der Zusammenarbeit von Kommunisten mit anderen, auch sozialdemokratischen, Arbeiterorganisationen. Diese Konzepte vertrat Böttcher auch, als es seiner Karriere ab 1924 aufgrund eines Kurswechsels der KPD-Führung schadete. Weiterer Untersuchungsbedarf besteht über seine Tätigkeiten in der DDR sowie über die Jahre 1946 bis 1956, die er in Sowjetischer Haft verbrachte.
- Freie Schlagwörter (DE)
- KPD, Weimarer Republik, Paul Böttcher, Politik, Deutscher Oktober, Reichsexekution, Kommunismus
- Den akademischen Grad verleihende / prüfende Institution
- Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, Leipzig
- Version / Begutachtungsstatus
- angenommene Version / Postprint / Autorenversion
- URN Qucosa
- urn:nbn:de:bsz:l189-qucosa2-941839
- Veröffentlichungsdatum Qucosa
- 23.10.2024
- Dokumenttyp
- Bachelorarbeit
- Sprache des Dokumentes
- Deutsch
- Lizenz / Rechtehinweis
CC BY 4.0- Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis 3 Einleitung 5 1. Lehre und frühes politisches Engagement 9 2. Politische Anfänge in der USPD 2.1 Die instabilen Revolutionsjahre 13 2.2 Der Streit um die Kommunistische Internationale 17 2.3 Die Spaltung der USPD 25 3. Aufstieg in der KPD 3.1 Der Zusammenschluss der USPD (Linke) und der KPD 33 3.2 Die zögerlichen Anfänge der Einheitsfronttaktik 35 3.3 Die Wirksamkeit der Einheitsfront in Sachsen 41 4. Regierungsverantwortung in Sachsen 4.1 Der Weg zur Arbeiterregierung 47 4.2 Der politische Oktober 1923 52 4.3 Der „Deutsche Oktober“ und die Reichsexekution 57 5. Konflikte in der KPD 5.1 Die Folgen des gescheiterten „Deutschen Oktobers“ 61 5.2 Späte Erfolge und Niederlagen der Einheitsfronttaktik 68 5.3 Die folgenschwere Sozialfaschismusthese 71 6. Arbeit in der KPD(O) 6.1 Die Etablierung der kommunistischen Opposition 75 6.2 Paul Böttcher und die Presse der KPD(O) 79 6.3 Inner- und außerparteiliche Widerstandsversuche gegen den Nationalsozialismus 82 7. Weiteres Leben 87 Zusammenfassung 91 Quellen- und Literaturverzeichnis 94 Anlage: Lebenslauf Paul Böttcher